Bundeswehr hat Nachwuchsproblem

Einem Bericht zufolge hat die Bundeswehr immer größere Probleme Zeit- und Berufssoldaten zu rekrutieren. Es heißt, dies resultiere zum einen aus den geburtenschwachen Jahrgängen und zum anderen daraus, dass immer mehr Wehrpflichtige unter Fettleibigkeit leiden und daher nicht wehrtauglich seien. In dem Bericht der Bundeswehr steht aber nichts von der Auswirkung der zunehmenden Auslandseinsätze, die dennoch mit Sicherheit Einfluss auf den berichteten Rückgang haben.
Quelle: Spiegel Online

Fettleibigkeit

Allgemein sind die Deutschen etwas fettleibiger als andere europäische Bürger, das ist bekannt.
Die Aussage der Bundeswehr, dass sie deswegen größere Nachwuchsprobleme deshalb hat, ist eine faule Ausrede. Die Bundeswehr ruft weniger als 11% eines männlichen Jahrgangs zum Grundwehrdienst ein.
Die Bundeswehr versucht mit solchen Aussagen nur, die Beibehaltung der Wehrpflicht in der Politik zu erreichen.
Man will, dass die Wehrpflicht trotz der anhaltenden Diskusionen über die Wehrgerechtigkeit beibehalten wird. Als Ausrede weist man zur Zeit auf zu viele fettleibige junge Männer hin. Warum werden so viele junge Männer nur wegen z.B. Allergien wie z.B. Heuschnupfen ausgemustert? Ist das nicht seltsam. Ich musste trotz starkem Heuschnupfen und Allergien 15 Monate Grundwehrdienst und danach noch 4 Monate Wehrübungen ableisten.
Ähnliche Aussagen erhält man von der Bundeswehr zur Frage, warum Frauen diesen Pflichtdienst leisten müssen:
Zuerst sagte man, Frauen können diesen Dienst nicht leisten.
Nachdem Frauen täglich beweisen, dass sie das doch können, sagt man, dass Frauen Kinder gebähren und deshalb nicht den Pflichtdienst tun müssen.
Die nächste Aussage ist die, dass Frauen allein auf Grund Ihres Geschlechtes in der Gesellschaft so benachteiligt seien, dass man hier einen Ausgleich schaffen müsse.
Die Ausreden der Bundeswehr, bzw. der Politik ändern sich immer wieder, weil man sich hier der Zeit anpassen muss.
Aber die ungerechte und überflüssige Wehrpflicht abzuschaffen, dafür ist man zu feige in diesem Staat.
Man weiss, dass die Bewerberzahlen zurückehen werden, wenn die Konjunktur anzieht und außerdem die geburtenschwachen Jahrgänge zur Musterung herangezogen werden.
Natürlich gibt es wegen der Auslandseinsätze weniger Bewerber. Erst recht, wenn es vermehrt zu Kampfhandlungen kommen sollte und mehr Soldaten in Zinksärgen nach Hause kommen. ( Was ihnen keiner von uns wünscht ).
Wo.Ja.